Unsere dreifache Greta

Unsere dreifache Greta

U13/ D-Juniorinnen 10.11.2019

Heute war es wieder soweit: Es ging nach Ludwigsfelde. Gegen keinen anderen Gegner sind unsere Partien knapper und umkämpfter. Die letzen drei Spiele gewann Ludwigsfelde immer mit einem Tor Unterschied. Wir wussten also was uns erwartete. Personell mussten wir durch das Fehlen von Sontje und Elli unsere in den letzten beiden Spielen erfolgreiche Mannschaft umstellen. Wir entschieden uns für Frida im Tor, davor Marie, Zoe, Alina, Finja und in der Offensive Anna, Hanni und Greta. Francis und Pauli vervollständigten unser Team. Vor dem Spiel erinnerten wir unsere Spielerinnen noch einmal an ihre Stärken und los ging's.

Erste Halbzeit: Man merkte unserem Spiel an, dass wir Umstellungen vorgenommen hatten. Zoe und Alina fehlte es noch etwas in der Abstimmung und so konnte der Gegner uns mit seinen schnellen Spitzen in der Anfangsphase ein ums andere Mal durch die Mitte in Bedrängnis bringen. Eine große Chance des Gegners nach einem zu kurzer Rückpass von Alina konnte Frida gerade so noch vereiteln, aber nach einem Konter der Gastgeber war auch sie machtlos und es stand 1:0 (achte Minute). Das Nervige an dieser Situation war aber nicht unbedingt das Gegentor selbst, sondern die Tatsache, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt (und auch danach) ständig auf das Gegentor zugelaufen waren und uns Möglichkeiten im Minutentakt erspielt und erarbeitet hatten. Jede Spielerin in der Offensive hatte die Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Aber wir vergaben selbst beste Möglichkeiten. Wir erkämpften uns in dieser Phase nach dem Tor sechs Ecken, aus denen wir aber leider auch kein Kapital schlagen konnten. Alina brachte den Ball immer gut vor das Tor, doch unsere Mädchen bewegten sich zu wenig, waren zu passiv. Inzwischen hatte sich aber wenigstens unsere Defensivreihe eingespielt. Zoe stand etwas vor der Abwehr und fing wichtige Bälle ab und wenn mal einer durchging war Alina da und vereitelte den Angriff der Ludwigsfelderinnen. Oft waren sie auch im Doppelpack unterwegs und waren bald unüberwindlich. Finja und Marie standen gut an ihren Gegnerinnen und leiteten immer wieder die Angriffe ein. Einer dieser Angriffe brachte dann schließlich kurz vor der Pause die Erlösung. Greta erbarmte sich für die Trainer und die Eltern und brachte den Ball zum 1:1 im Netz unter (26. Minute). Inzwischen standen auch Pauli und Francis für die Offensive auf dem Feld und spielten gut mit. Kurz darauf war die erste Halbzeit zu Ende.

Zweite Halbzeit: Das gleiche Bild. Wir hatten das Spiel bis auf wenige Ausnahmen im Griff. Was aber auffiel, war der geringe Druck den wir auf unsere Gegnerinnen ausübten. Immer wenn ein Ball frei war, warteten manche unserer Spielerinnen so lange, bis eine Gegnerin kam und sich den Ball schnappte. Diese Blockade musste schnell abgebaut werden. Gegen Mitte der Halbzeit versuchte Ludwigsfelde noch einmal offensiv zu werden und stand hinten nicht mehr ganz so eng gestaffelt. Durch diese Lücken kombinierten sich Hanni und Greta ein ums andere Mal sehenswehrt durch und Greta erzielte den Führungstreffer für uns (1:2, 44. MInute). Jetzt steigerte sich auch Anna noch mal beträchtlich und ackerte vorne wie hinten um jeden Ball. Leider fehlte ihr vor dem Tor dann die Power um sich zu belohnen. Kurz nach dem Tor kam dann Pauli für sie aufs Feld. Das 1:3 (47. Minute) war dann etwas kurios: Die Ludwigsfelder Torhüterin konnte einen Ball an der Strafraumgrenze nicht festhalten. Greta schnappte sich diesen reaktionsschnell, stellte den Körper zwischen Ball und Torfrau und schoss in schönster Gerd-Müller-Manier nach kurzer Drehung und mit links den Ball ins Tor. Bravo! Danach zeigten Pauli und Francis noch einmal, was sie stark macht. Pauli war nicht wiederzuerkennen. Sie rannte, kämpfte, gab nicht auf und trieb den Ball über 30–40 Meter vor sich her. Sie ließ sich auch von ein, zwei Gegenerinnen nicht daran hindern, noch einen Pass zu spielen oder selbst direkt auf das Tor zu schießen. Mehr davon, Pauli! Das gleiche gilt auch für Finja, die sich nun auch mit in die Angriffe einschaltete. Sie suchte wieder, wie noch vor einem halben Jahr die Zweikämpfe, gewann die meisten und wollte ihr Tor. Das klappte heute noch nicht. Aber sie findet langsam zu alter Stärke in der Offensive zurück. Auch Francis deutet schon mal an, das sie mit ihrer Geschwindigkeit und ihrem furchtlosen Körpereinsatz uns bald noch mehr verstärken werden kann. Kurz vor Schluss konnte sich auch Frida noch zweimal auszeichnen, als sie schnell aus dem Tor kam und die Schüsse gekonnt abwehrte.

Fazit: Ein paar graue Haare für die Trainer. Wir können auch gegen Ludwigsfelde gewinnen.

Bis nächste Woche zum Heimspiel gegen Sieversdorf, 17. November um 10 Uhr.

WK

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